Geschichte Niedersachsen
Niedersachsen, die von der britischen Besatzungsmacht
nach dem 2. Weltkrieg neugebildeten Länder
Hannover, Braunschweig, Oldenburg und Schaumburg-Lippe
wurden am 1.11.1946 zum Land Niedersachsen zusammengefaßt.
Im Kreis der Bundesländer gehört es also zu denen,
die nicht auf eine weit in die Geschichte zurückreichende Tradition blicken können.
Es hatte als eines der Hauptaufnahmegebiete für Flüchtlinge
aus dem Osten in den ersten Jahren erhebliche Integrationsleistungen zu vollbringen,
was zu wechselnden Koalitionsregierungen führte.
Mit 47 400 km² ist Niedersachsen flächenmäßig
das zweitgrößte Bundesland.
Es leben etwa 7.65 Mio. Einwohner in Niedersachsen.
Die Landeshauptstadt ist Hannover.
Weitere wichtige Städte sind Braunschweig, Wolfsburg, Göttingen, Lüneburg,
Osnabrück, Wilhelmshaven und Emden.
Das von Süden nach Norden leicht abfallende Land besteht im Kernbereich aus
Grund- und Endmoränenlandschaften (z.B. Lüneburger Heide),
Sanderflächen und Geest.
An der Küste aus Marschgebieten,
vor deren Deichen ein breiter Wattgürtel mit vorgelagerten Inseln liegt.
Weser, Ems und der Mittelandkanal sind die wichtigsten Wasserstraßen
des vor allem landwirtschaftlich geprägten Landes.
Ein bedeutender Erwerbszweig ist der Fremdenverkehr an der Nordsee,
Harz und in der Lüneburger Heide.